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Contergan-Opfer-Requiem „Gemeinsam auf dem Weg zur Gerechtigkeit“

28. November 2011  

Contergan-Opfer-Requiem

„Gemeinsam auf dem Weg zur Gerechtigkeit“

so heißt das Motto des Contergan-Netzwerkes Deutschland e.V.

unter dem Vorsitz des Juristen Herrn Christian Stürmer.

Am Samstag, den 26.11.2011 fand ein Requiem  in der St. Johannes-Evangelist- Kirche in Berlin Mitte statt.

Anlass für diese Gedenkveranstaltung ist der Contergan–Skandal, der über 10.000 geschädigte Opfer hinter­ließ. Die Marktrücknahme des Medikaments jährt sich in diesem Jahr zum 50. Mal. Tausende Tote sind zu beklagen und wir blicken auf 50 Jahre Leid von schwerstgeschädigten Menschen, meist ohne Arme und/oder ohne Beine, manche ohne jegliche Gliedmaßen. Aufgrund der Behinderungen konnten viele der Überlebenden keiner Arbeit nachgehen und verständlich auch, dass sich im zunehmenden Alter durch jahrelange Fehlbelastungen schwere Folgeschäden einstellen!

Noch immer kämpfen die ca. 2.800 überlebenden Opfer um angemessene Entschädigung, Anerkennung und Leistungen. Sie fordern ein selbstbestimmtes Leben und die dazu nötige Hilfe. Nach dem Vortrag zu Contergan und dem Vertrieb des Medikamentes durch den Pharmakonzern „Grünenthal“ mit allen Hintergründen und einer Andacht wurde das anschließende Konzert von der Orientalischen Tanzgruppe „Coriental“  mit zwei stimmungsvollen Lichtertänzen eröffnet.

Orientalischen Tanzgruppe „Coriental“ aus Berlin

Orientalischen Tanzgruppe „Coriental“ aus Berlin

 

Nina Hagen

Nina Hagen

Das  Ehrenmitglied Nina Hagen rockte die Bühne und zog wie immer bei ihren Auftritten alle in ihren Bann. Sie sprach über Ungerechtigkeit, Hoffnung und Zusammenhalt, was sie den gesamten Abend auch als Botschaft überbrachte.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Ilja Seifert wurde als weiteres Ehrenmitglied aufgenommen und fand ergreifende Worte.

Auch weitere weltbekannte Protagonisten  waren gestern bei diesem Requiem vertreten.

Welttenor  Sergey Drobyshevskiy

Welttenor Sergey Drobyshevskiy

Der Welttenor  Sergey Drobyshevskiy (am Flügel von Boris Cepeda begleitet) bei dessen Auftritt ebenfalls der vollbesetzte Saal tobte, der mit 19 Frauen und Männern

Gospelchor „Bona Deus“

Gospelchor „Bona Deus“

besetzte Gospelchor „Bona Deus“ ,der eine wundervolle  Stimmung erzeugte und das Publikum zum Mitsingen animierte.

Sabine Rothermund, Galina Lauterbach und Christian Stürmer

Sabine Rothermund, Galina Lauterbach und Christian Stürmer

Die Sängerinnen Sabine Rothermund und Galina Lauterbach trugen mit ihren Liedern ebenfalls zu diesem  ergreifenden und gelungenen Requiem bei.

Text und Bilder von Yvonne „Kiwi“ Rischke Freie Journalistin und Pressefotografin

Conterganopfer – Requiem am 26.11.2011 in Berlin Mitte

23. November 2011  

Conterganopfer – Requiem

22.11.11
Soziales, Berlin, News

von Contergannetzwerk Deutschland e.V.

VERANSTALUNGSINFORMATION & EINLADUNG
Samstag, 26. November 2011, ab 17:30
St. Johannes­ Evangelist­ Kirche, 10117 Berlin, Auguststr. 90

Information, Andacht & Gerechtigkeitskonzert mit:
NINA HAGEN (Ehrenmitglied Contergannetzwerk Deutschland e.V.)
Afro-Gospelchor BONA DEUS – Tenor SERGEY DROBYSHEVSKIY
SABINE ROTHERMUND & GALINA LAUTERBACH

CORIENTAL – orientalischer Lichtertanz am Flügel: Boris Cepeda
17.30 Uhr 18.15 Uhr – 19.00 Uhr Beginn / Informationen zum Thema Andacht mit Pfarrer Kösling Konzert: Gerechtigkeit für die Conterganopfer
Jeder ist herzlich Willkommen!

Anlass für die Gedenkveranstaltung ist der Contergan–Skandal, der über 10.000 geschädigte Opfer hinterließ. Die Marktrücknahme des Medikaments jährt sich in diesem Jahr zum 50. Mal. Tausende Tote sind zu beklagen und wir blicken auf 50 Jahre Leid von schwerstgeschädigten Menschen, meist ohne Arme und/oder ohne Beine, manche ohne jegliche Gliedmaßen.

Aufgrund der Behinde­rungen konnten viele der Überlebenden keiner Arbeit nachgehen und verständlich auch, dass sich im zunehmenden Alter durch jahrelange Fehlbelastungen schwere Folgeschäden einstellen! Noch immer kämpfen die ca. 2.800 überlebenden Opfer um angemessene Entschädigung, Aner­kennung und Leistungen. Sie fordern ein selbstbestimmtes Leben und die dazu nötige Hilfe.

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Die Klageschrift des Contergannetzwerk Deutschland ist seit August 2010 beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eingereicht. Die deutschen staatlichen Instanzen und die Politik haben durchweg versagt: verspätete Rücknahme von Contergan vom Markt / Entscheidung über den Ausschluss der Ansprüche der Opfer gegenüber der Herstellerfirma Grünenthal nach Zahlung einer einmaligen Summe / das Bundesversorgungsgesetz greift nicht für Contergangeschädigte.

Erst der Fernsehfilm „Eine einzige Tablette“ (Deutscher Fernsehpreis, Ehrenbambi, Bayer. Film-preis, ua.) löste im Juli 2008 soviel Empörung und damit Druck auf die Politik aus, dass diese eilig die Renten von monatlich 545 Euro verdoppelte. Die Pflegekosten für eine Person ohne Gliedma­ßen betragen aber rund 12.000 Euro im Monat. Weitere Informationen finden Sie auf der Conter­gannetzwerk-Website.

Wir bedanken uns sehr bei allen ohne Gage teilnehmenden Künstlern für diese grandiose Unterstützung – und wir wünschen und hoffen, dass wir mit unserer Gedenkveranstaltung auch in den Medien und bei den politischen Parteien wahrgenommen werden!

Eintrittskarten:
Eintrittspreis 10.- Euro – kann online gebucht werden / Abendkasse ab 16.30h
Tickets:
visitberlin.de/de/event/conterganopfer-requiem oder an der Abendkasse
Kartenvorverkauf:
https://www.hekticket.de/hekticket/.bin/index.cgi?tid=2065161111261730
Parken:
Oranienburger Str. gegenüber Ecke/Oranienburgerstr./Auguststr..

http://www.contergannetzwerk.de

Quelle: http://www.scharf-links.de/41.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=19936&tx_ttnews[backPid]=7&cHash=fc52d8afa9

VON: CONTERGANNETZWERK DEUTSCHLAND E.V.

Conterganopfer-Requiem

3. November 2011  

Conterganopfer-Requiem

Gedenkmesse an die Todesopfer & Gerechtigkeitskonzert
am 26.11.2011, ab 17.30h in der St. Johannes Evangelist Kirche Auguststr. 90, 10117 Berlin (Mitte)
http://www.contergannetzwerk.de/

Conterganopfer-Requiem

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